Lockere Geldpolitik führt zu Höhenrausch an den Börsen

Montag, 11.03.2013

Aufgrund der lockeren Geldpolitik weltweit sind die Indizes im Höhenrausch. Nicht nur die asiatischen Börsen, wie der Nikkei Index, der die Marke von 12.000 Punkten locker überschritt, sondern auch der Dow Jones in New York, der mit über 14.370 Punkten die Rekordmarke von 2008 knackte. Auch der deutsche Leitindex DAX schaffte am Freitag den Sprung über die 8.000 Punkte Marke und ist damit nur noch knapp unter dem Allzeit Hoch von 2008. Fundamental sind die Wirtschaftsdaten aus der Euro Zone eher mau.

USA

Trotz Schuldenbremse und Einsparungen in Milliardenhöhe, die von Präsident Obama umgesetzt wurden, hat sich die Wall Street nur kurz beeinflussen lassen. Der Dow Jones, als Zugpferd, legte in der vergangenen Woche um mehr als 300 Punkte zu und schaffte am 05.03. ein neues Allzeit Hoch. Auch der Stresstest der amerikanischen Banken verlief positiv. Alle Institute konnten, nach Angaben der Fed, die Kriterien erfüllen. Selbst der Atomstreit mit Nordkorea beeinflusste die Investoren in der Woche nur am Rande.

Asien

Die Börsen in Asien, allen voran der japanische Nikkei Index, befinden sich ebenfalls im Höhenrausch. Chinas Export im Februar konnten überraschend deutlich um mehr als 21 Prozent zulegen. Von chinesischer Seite wurde aber die massive Abwertung des Yen Japans scharf kritisiert. Die Börse in Tokio legt weiter zu und überschritt bereits die 12.000 Punkte Marke. Der Index legte den vergangenen 90 Tagen um 2,84 Prozent zu. Das Leistungsbilanzdefizit Japans weitete sich aufgrund der teueren Energieimporte zum dritten Mal in Folge aus. Auch eine Folge des niedrigen Yen und der Geldpolitik Japans.

Europa

Die Wahl in Italien erhitzt nach wie vor die Gemüter. Experten warnen vor einem Wiederaufflammen der Euro-Krise. Die Anleger konnte dies jedoch zunächst einmal wenig beeindrucken, die europäischen Börsen tendierten kräftig nach oben. Gute Unternehmenszahlen von Linde, Adidas beschertem den Dax am Donnerstag den größten Wochengewinn. Die Marke von 8.000 Punkten wurde am Freitag überschritten. Die Wirtschaftsdaten können den Höhenflug jedoch nicht stützen. Die Hausse an den Märkten ist lediglich der Geldschwemme der Zentralbanken geschuldet.

Gold / Öl / Dollar

Die Feinunze Gold kann weiter nicht die Marke von 1.600 Punkten zurückerobern und dümpelt im Bereich von 1.580 US-Dollar je Unze. Der Doller konnte am Freitag vor Bekanntgabe der Arbeitsmarktdaten deutlich gegenüber dem Yen zulegen und erreichte zwischenzeitlich ein neues Jahreshoch mit 95,44 Yen pro Dollar. Der Ölpreis hat sich in der Woche bei etwa 90 – 91 US Dollar je Barrel stabilisiert.

Ausblick

Auch für die kommende Woche steht aufgrund der Geldpolitik steigenden Kursen wenig im Wege. Ein neues Allzeit Hoch beim Dax in Frankfurt ist wahrscheinlich. Die Frage ist, wie hoch steigen die Kurse noch? Außenhandelsdaten Deutschlands und die Verbraucherpreise im Februar werden sicherlich ebenfalls Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen. Auch die EU legt Daten zur Industrieproduktion im Januar vor. Zu Aktien gibt es aktuell aber wenig Alternativen.

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